Das Prinzip hinter Rotlicht
Die Geschichte von Rotlicht und Schlaf ist noch jung, wird aber bereits durch mehrere wissenschaftliche Artikel, klinische Studien und NASA-Forschung zur Regulierung des zirkadianen Rhythmus sowie durch Erfahrungsberichte von Nutzern aus der ganzen Welt gestützt. Tatsächlich deuten all diese Erkenntnisse in dieselbe Richtung: Rotlicht hat, bei einer bestimmten Intensität, einen echten und messbaren Einfluss auf Entspannung und Schlafqualität.
Die kurze Geschichte der wissenschaftlichen Studien über Rotlicht und Schlaf
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2002: Entdeckung der ipRGCs
Berson und Hattar veröffentlichten zwei sich ergänzende Beiträge, welche die Anwesenheit und die Funktion von intrinsisch lichtempfindlichen retinalen Ganglienzellen beschreiben: ipRGCs, die das Photorezeptorpigment namens Melanopsin enthalten: Dies erklärt, wie Licht die zirkadianen Rhythmen beeinflussen kann.
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2012: Rotlichttherapie, die Melatonin unterstützt
Im Jahr 2012 wurde eine Studie durchgeführt, um die Auswirkungen von Rotlicht auf die Schlafqualität und die Ausdauerleistung von Elite-Basketballspielern zu untersuchen. Die Studie bestätigte, dass die Exposition gegenüber Rotlicht die Schlafqualität, den Serum-Melatoninspiegel und die Ausdauerleistung verbesserte und gleichzeitig eine nicht-pharmakologische und nicht-invasive Lösung zur Vorbeugung von Schlafstörungen nach dem Training bot.
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2017: Intensität ist der Schlüssel
Eine Studie zeigt, dass bereits 10 lx Rotlicht in einem schmalen Bandbereich tiefen NREM- und REM-Schlaf bei Mäusen auslösen kann, die dieselben ipRGCs wie Menschen besitzen.
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2018: Rotes Licht zur Förderung des Einschlafens
Entdeckung, dass die Exposition gegenüber rotem Licht in der Nacht einen Schlafhauben-Effekt hat.
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2019: Vorteile von Rotlicht beim Aufwachen
Die Entdeckung, dass die Exposition gegenüber rotem Licht in der Nacht Vorteile hat, indem sie das Gefühl der Benommenheit beim Aufwachen – ein vom Autor geprägter Begriff: Schlafträgheit – mindert.
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2024: Rotlicht induziert Schlaf
Die jüngste Studie stammt von der Universität Straßburg, wo an Mäusen, die die gleichen ipRGCs wie Menschen haben, gezeigt wurde, dass rotes Licht Schlaf induziert.
Inspiriert von der Forschung der NASA
Seit den 1960er Jahren beschäftigt sich die NASA mit der Frage, wie Astronauten mit dem fehlenden natürlichen 24-Stunden-Tag-Nacht-Rhythmus im Weltraum umgehen können. Die Arbeit von Dr. Charles Czeisler (Harvard Medical School/NASA) hat gezeigt, dass die Modulation des Lichts Astronauten hilft, ihren zirkadianen Rhythmus zu regulieren.
An Bord der Internationalen Raumstation haben Ingenieure ein modulierendes Beleuchtungssystem implementiert. Schlafexperten entdeckten, dass, wenn diese Rezeptoren (Augen) einer bestimmten Wellenlänge von blauem Licht ausgesetzt sind – dem Licht des Himmels, tatsächlich – wir uns wacher fühlen, weil das Gehirn Melatonin unterdrückt, ein Schlüsselhormon zur Regulierung des Schlafs. Umgekehrt ermöglicht Licht im roten Spektrum dem Melatonin, natürlich zu zirkulieren.
Dies inspirierte unser Team, die Beziehung zwischen rotem Licht und Schlaf weiter zu untersuchen, was schließlich zur Entwicklung von Helight Sleep® führte.
Quellen:
- NASA - LEDs Illuminate Bulbs for Better Sleep, Wake Cycles (2015)
- NASA - Light Research Aids Slumber (2019)
- Scientific American – Casting Light on Astronaut Insomnia (2012)
- Harvard Medicine - Blues Cues Researchers cast a little light on the subject of sleep (2012)
- SPACE.COM - Space Station to Get New Insomnia-Fighting Light Bulbs (2012)
- The development of lighting countermeasures for sleep disruption and circadian misalignment during spaceflight (2016)
